Dietmar Porschen

Mein Name ist Dietmar Porschen, aber in den Hifi-Foren bin ich als Eismann unterwegs. Woher der Spitzname kommt? Naja, mit ca 25 habe ich in einer Band gespielt und da haben die mich DP Eisfach genannt. Das habe ich dann erweitert zu Eismann und als Nickname verwendet.

Jedenfalls habe ich mich schon mit ca 20 in den 80igern für den Eigenbau von Lautsprechern interessiert. Anfangs ging es einfach nur darum, preisgünstig eine Box zum Musikmachen zu bauen. Ziemlich bald merkte ich, wie spannend dieses Thema war. Aber ich habe anfangs eine Menge Lehrgeld bezahlt. Schließlich wollte ich nicht einfach was nachbauen, ohne zu wissen wie es funktioniert. Nach Lektüre von Klingers gelbem Lautsprecherbuch (RPB311) habe ich aus der Not ein Hobby gemacht.

1984 entstand meine erste brauchbare Box: Tieftöner Peerless KP65 in einer TML und Audax Kalotte. Damals gab es keine PC und keine Simu-Programme, jedenfalls nicht für arme Studenten. Hatte einfach alles mit dem Ohren abgestimmt. Immerhin war das kein Bausatz, sondern aus den eigenen Fingern gesaugt. Diese kleinen 2-Wege TML's waren gut genug für die folgenden 7 Jahre. Das ganze war damals noch an einen Denon PM737 angeschlossen. Von der Anlage steht heute noch der Plattenspieler, ein Denon DP37F mit Holzzarge. Es folgte noch eine 4-Weg-Box, aber davon habe ich leider keine Fotos mehr.

Nach einer großen Hobbypause aus beruflichen und familiären Gründen setzte meine liebe Stieftochter 2006 eine neuen Startschuss. Die einzigen gekauften Boxen nutze sie zum Breakdance Üben und drehte so laut auf, das schließlich nur noch ein Hochtöner leise vor sich hinröchelte.Brüllend

Das war der Punkt, wo ich wiederum aus rein "praktischen Erwägungen" im Internet nach einem passenden Bausatz Ausschau hielt. Und fündig wurde ich bei Theo und Pico auf deren Homepage, wo sie gerade den Bausatz Mindstorm zeigten. Den habe ich als Bassreflex-Variante nachgebaut. Und als ich dann ein Messequipment hatte, musste ich feststellen, was im eigenen Wohnzimmer doch so alles falsch laufen kann....Aber dank der guten Unterstützung von Theo und Pico von hifi-selbstbau.de habe ich vernünftig messen gelernt, und auch meine Raumeinflüsse in den Griff bekommen.

 

In diesem Zimmer steht nun die El Final Kombo, die beim Lautsprecher-Contest 2012 den 1. Preis machte. Die Sateliten werden ab 350 Hz an einem Marantz PM7001 betrieben.

   

Die beiden 12" Bassboxen sind hinter der Anlage versteckt und laufen bis 350 Hz an einem zweiten PM7001. Als aktive Frequenzweiche zwischen Bass und Satelit habe eine MiniDSP 2x4 geschaltet, welche mir Diskus_GL freundlicherweise verkauft hat. Mittel und Hochtöner im Sateliten hängen dagegen an einer passiven Weiche. Zur Entzerrung meines Raumes verwende ich die Filter in der MiniDSP. Der CD-Player ist nun auch von Marantz, Modell CD6002. Als weiterer Zuspieler gibt es einen Linux-Laptop, der über die Profi-Soundkarte M-Audio USB Transit Musikdateien an die Anlage liefert.

Wie man sieht, musste ich in der Dachschräge alle Bassreflex-Öffnungen zustopfen. in freier Aufstellung sind sie durch aus sinnvoll, aber hier funktionieren sie als geschlossene Box. Die Bassverstärkung kommt hauptsächlich durch die schräge Wand.

Gruß Dietmar