Diskus_GL

Joachim Liepold, alias Diskus_GL 

...und warum Diskus_GL - Ich besitze zwei Manger Diskus Boxen und wohne in Bergisch Gladbach (KFZ-Kennzeichen: GL)... that´s it.

DIY mache ich schon seit den 1970er... mal mehr mal weniger. Angefangen mit Pyramiden und KEF-Bestückung und bis heute mit Manger Diskus und selbstgebauten Tieftonboxen (mit HSB21 Chassis) - siehe Manger Diskus Optimierung

 

 

Dazwischen gabs die unterschiedlichsten Konstruktionen und Formen:

  

 

   

  

... und das ist nur eine Auswahl...

Meine Hifi-Entwicklung fing mit einem Saba 9100 Receiver, einem Dual Plattenspieler und passiven Sonostat 2-Wege-Bassreflex-Boxen an. Letztere wurden dann recht schnell durch selbstgebaute Pyramiden mit KEF B200/T27 ersetzt - der erste "Fortschritt" meiner HiFi-Entwicklung.

Im Laufe der Jahre folgten diverse elektrische Gerätschaften, die mal länger, mal kürzer in Betrieb blieben (u. a. Phillips N4504 Tonband, Sony TC755A Tape Deck, Tandberg TCD310 Cassettendeck, Thorens TD160 Plattenspieler, Micro Seiki DD30 Plattenspieler, Projekt 6 Plattenspieler, Luxman L210 Verstärker, Sony TA-E2000ESD Sourround-Vorverstärker, Sony TA N 55 ESD Endstufe, Harman Kardon AVR5500,... und manches mehr).
Die Boxen meiner Anlage habe ich seit den o. a. KEF-Pyramieden allerdings immer selbstgebaut bzw. „modifiziert“. Über diverse große und kleine Mehrwege-Boxen - vornehmlich mit KEF-Systemen - landete ich 1995 bei Manger Schallwandlern (MSW), mit denen ich seitdem in verschiedenen FAST-Systemen und Gehäusevarianten höre.
Aktuell habe ich ein Paar Manger-Diskus, die ich modifiziert und um zwei Tieftonboxen ergänzt habe. Manger Diskus sind Boxen mit einer recht „futuristischen“ Form und mit je einem MSW vorne und hinten (Form und das Konzept sind akustisch bedingt und Josef Manger hat auch darauf ein Patent).

In den letzten Jahren habe ich den „Rest“ meiner Wohnzimmeranlage quasi um diese Diskus-Boxen herum optimiert und vor allem digitalisiert.

Die Musik meiner Wohnzimmeranlage kommt in digitaler Form von einem MacBook mit PureMusic (Player mit Upsampling auf 24bit/96kHz und 64bit digitaler Lautstärkeregelung) und DIRAC (Raumkorrektur-Programm).
Anschliessend geht das digitale Stereo-Signal über einen Lindemann DDC (USB auf SPDIF) in eine miniDSP nanoDIGI (DSP-Weiche; Trennungen bei 350Hz mit BW18db/Okt.), die das digitale Stereo-Signal in 6 digitale Kanäle auftrennt: 2 für die vorderen Diskus-MSWs, 2 für die hinteren Diskus-MSWs und 2 für die Tieftonboxen.

Die vorderen Diskus-MSWs werden dann über einen Metrum Musette NOS-DAC und einer Spectral Audio DMA200S Endstufe versorgt. Die hinteren Diskus-MSWs und die Tieftonboxen werden über zwei weitere DACs und jeweils eine HiFiAkademie-PowerAmp-Endstufe versorgt.
Bedient wird das ganze über ein iPad vom Sofa aus.

Die Netzstromversorgung geht über einen LAB12 Gordian power multifuctional distributor conditioner (Netzfilter/Conditioner) und einen MIT Z-Wave Filter (Trennung der Netze für die Class-D-Endstufen und die DACs).

Im Wohnzimmer habe ich auch etwas gegen Elektrosmog-Einwirkungen gemacht. Einige Glasscheiben, der WLAN-Router, Schaltnetzteile (von Lampen) sowie die Fussbodenheizung und die Stromleitungen sind mit entsprechenden Phonosophie-Aktivatoren "präpariert". Dies brachte eine weitere Verbesserung des Musikhörens... (mehr dazu hier ). 

Die Diskus-Boxen laufen z. Zt. als Dipole mit gewollten Reflexionen über hinter den Diskus aufgestellten Reflexionsflächen (Glasscheiben). Den Pegel der hinteren MSWs kann ich per Lautstärkeregler des zugehörigen DACs einstellen (…da der Reflexionseinfluss abhängig von der Gesamtlautstärke ist; zudem kann man auch mal ganz ohne Reflexionen hören, …je nachdem wie es gefällt).
Als Tieftonboxen kommen übrigens zwei 21“ (52cm Durchmesser) PA-Tieftöner in je 130Liter geschlossenem Gehäuse zum Einsatz (Membranfläche ist eben durch nichts zu ersetzten…).

Da das ganze schon etwas komplexer ist, hab ich mir auch mal die Struktur meiner Anlage aufgezeichnet:

 

Quasi als „Gegen-Anlage“ in einem anderen Raum, hab ich noch eine "einfache Analog-Anlage".

Die besteht aus einem Plattenspieler (Projec 6 oder Micro Seiki DD30), einem Sony TC755 Spulen-Tonbandgerät, einem Toshiba SA504 Quadro-Receiver aus den 1970er, zwei Tsakiridis Röhrenendstufen die die vorrderen selbstgebauten passiven KEF-Pyramidenboxen (T27, B200, BD139) antreiben und als Rear-Boxen zwei Sonab OA14 (über die Endstufen des Toshiba Receivers).

 
Mit dieser Anlage "experimentiere" ich auch schon mal mit Kabeln, anderen Boxen (wie im Bild zu sehen z. B. zwei Mission 780), Power-Conditioner etc. und - über ein MacBook - auch mit Vitalizer-Effekten, Ambiophonic-Wiedergabe (RACE) oder HRT-Simulationen für Kopfhörer etc..
Das ist ja mit Software über das MacBook rel. einfach realisierbar.
Teilweise ist das überaus interessant und es hilft mir auch ein wenig beim Verstehen der Musikwahrnehmung.

 

Die Sonab OA14 habe ich mal günstig ersteigert - leider nicht mehr mit orginaler Bestückung im TT, aber dennoch ein guter "Rundumstrahler"... die hat unseren Gruppenmitgliedern so gut gefallen, das daraus das KOLa-Projekt wurde:KOLa

 

Mein HiFi-Interesse gilt allgemein der Musikreproduktion zu Hause über eine HiFi-Anlage – wobei in meinem Wohnzimmer auch ein Klavier steht, auf dem ich auch hin und wieder spiele (so als Hör-Referenz).
Da dies über die menschliche Hörwahrnehmung funktioniert, interessiert mich dieses Thema natürlich auch – es ist für mich die Basis um meine Anlage zielgerichtet zu optimieren.

Zu einigen Themen, die die HiFi-Wiedergabe und die menschliche Hörwahrnehmung betreffen, habe ich meine Erfahrungen und einige Gedanken in seaparten Artikeln im Bereich Angehört etwas ausführlicher ausgeführt

Joachim (Diskus_GL)